China als das Reich der Mitte und das Land des Lächelns gilt für viele Europäer immer noch als exotisch und unentdeckt. Doch es gibt viele schöne und aufregende Reiseziele in diesem Land, die jeden Besucher faszinieren und von seiner Einzigartigkeit überzeugen werden.
Peking ist die Hauptstadt des Landes und hat knapp 15 Millionen Einwohner. Besonders sehenswert sind hier die Altstadt und der Kaiserpalast. Dieser ist seit knapp 30 Jahren ein Weltkulturerbe der UNESCO. Früher residierte die königliche Familie im Kaiserpalast, der seit dem 15. Jahrhundert existiert, heute können sich auch Besucher ein Bild von der damaligen Zeit machen, er ist nämlich ein Museum.

Auch die Hafenstadt Shanghai ist mit 23 Millionen Bewohnern eineMetropole der Superlative. Genau deswegen ist auch sie stets ein beliebtes Reiseziel. Seit 1855 steht hier ein Konfuziustempel, in welchem noch heute jedes Jahr der Geburtstag des Konfuzius gefeiert wird. Auch das Long-Hua Kloster ist einen Besuch wert und vor allem die Buddha-Statue, die zu ihm gehört, ist mit ihren beachtlichen 3 Metern Größe sehr imposant.
Der Yu-Garten ist einer der schönsten des Landes, welcher für seine außergewöhnliche Gartenkunst bekannt ist. In diesem Garten gibt es eine kleine Brücke mit vielen Biegungen, die zu einem Teehaus führt, in dem man gemütlich speisen kann.
Mit knapp 8 Millionen Einwohner gehört auch Hongkong zu den Metropolen Chinas. Vor allem in dieser Stadt lohnt es sich, Museen zu besuchen, denn ihr Eintritt ist hier meistens kostenlos oder sehr kostengünstig. Das Hong Kong Museum of Art und das Hong Kong Museum of History sind nur zwei der vielen Galerien und Museen. In ihnen lässt sich einiges interessantes über die Geschichte und Kultur der Stadt erfahren. Zum Hong Kong Arts Festival kommen jedes Frühjahr eine Vielzahl an Touristen und Künstlern in die Stadt, so will die Stadt ihre Einnahmen durch den Tourismus erhöhen.
Die Flugdauer nach Peking, Hongkong oder Shanghai beträgt aus Deutschland zwischen 9 und 11 Stunden. Entsprechende Billigflüge sind online bereits ab 500-600 Euro erhältlich.
Filed under: China Rundreise on November 8th, 2012 | No Comments »
Peking ist die Hauptstadt vom bevölkerungsreichsten Land der Welt, China. Durch die hohe Einwohnerzahl von 15.224.754 wird die Größe Pekings deutlich, die 16.807,8 km² beträgt. Somit kommen auf einen km² 906 Einwohner.
Peking gliedert sich in 16 Stadtbezirke und hat eine Geschichte, die sich über 3000 Jahre zurückverfolgen lässt. Peking bezeichnet nicht nur die eigentliche Stadt sondern einen ganzen Agglomerationsraum. Deshalb leben in dem geografischen Stadtgebiet nur 7.602.069 Menschen. Zusammen mit der Provinz Peking beträgt die Einwohnerzahl 15.224.754.
Vergleicht man die Größe Pekings mit Berlin, so ist Berlin bedeutend kleiner und hat nur einen Bruchteil der Einwohner. Die Stadt ist ungefähr so groß wie Thüringen.
Peking ist zwar nur 150km vom Meer entfernt, trotzdem herrscht dort ein gemäßigtes, kontinentales Klima, mit warmen, feuchten Sommern und kalten, trockenen Wintern. Trotzdem ist das Klima nicht mit Deutschland zu vergleichen, da die Winter in Peking extrem kalt werden.
Die größte und wichtigste Sehenswürdigkeit in Peking ist die Verbotene Stadt. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde zur Kaiserzeit errichtet. Dort sind viele Paläste, Tempel und Gärten zu sehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Große Halle des Volkes, das Mao-Mausoleum, der Platz des himmlischen Friendens, auch Tiananmen guangchang genannt, der alte und der neue Sommerpalast und die chinesische Mauer, die circa 70km nördlich von Peking liegt.
Neben vielen bekannten kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen, wie dem chinesischen Zirkus, werden im Sommer 2008 die Olympischen Spiele in Peking Einzug halten. Dafür wurde viel Geld für den Ausbau der Stadien, die Infrastruktur und für die Reduzierung des Smogs investiert.
Filed under: Allgemein, Olympia 2008, Peking on September 2nd, 2007 | 4 Comments »
China ist eine Herausforderung für jeden Reisenden. Dieses Land, das unserer europäischen Mentalität so fremd ist, verwirrt mit seinen pemanenten Gegensätzen und bereichert doch jeden, der versucht sich auf ein solches Abenteuer einzulassen. China hat so viel an Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten zu bieten, dass wir nur einige der Bekanntesten beschreiben können.
Peking, oder besser gesagt Beijing, sollte man natürlich auf keinen Fall versäumen. Die Hauptstadt Chinas bietet eine nicht fassbare Vielfalt von Eindrücken. Bekannt ist das Tor des himmlischen Friedens von dem aus man zur Verbotenen Stadt gelangt, die eigentlich der alte Kaiserpalast aus der Ming- und Qing Zeit ist. Dieser Palast stellt eine Glanzleistung der chinesischen Architektur dar und wird in der Liste des Weltkulturerbe der UNESCO geführt. Auch der berühmte Himmelstempel, ein weiteres Wahrzeichen Pekings gehört zum Weltkulturerbe.
Das alte und das neue China spiegeln sich vortrefflich in Shanghai. Einst war diese Stadt ein kleines Fischerdorf, schon lange hat sie sich zu einer Weltmetropole gewandelt. Das moderne Shanghai und die historische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und Märkten sind durch die längsten Hängebrücken der Welt miteinander verbunden.
Zu einer Chinareise gehört auch eine Flußfahrt auf dem Yangtse. Bei den drei Schluchten kann man eines der größten Stauseeprojekte der Welt besichtigen.
Das größte Bauwerk der Welt, die chinesische Mauer, weist eine Gesamtllänge von 6350 km auf. Begonnen wurde ihr Bau zur Zeit der Qindynastie vor über 2000 Jahren. Der erste Erbauer ist derselbe Kaiser, welcher durch die Errichtung seiner Terrakottaarmee in Xiang weltweite Berühmtheit erlangte. Die langen Reihen lebensgroßer Soldaten mit ihren Pferden sind ein unvergessliches Erlebnis.
Einen Besuch in Hongkong dagegen macht der Chinareisende nicht so sehr wegen Sehenswürdigkeiten, sondern um sich wieder einmal an den Gegensätzen von traditionell und modern zu erfreuen. Außerdem ist Hongkong für seine kulinarische Vielfalt sehr bekannt.
Letztendlich stellt sich die Frage, wieviel Zeit man sich als Tourist nehmen soll, um sich einen Eindruck von China zu verschaffen. Die Angebote der verschiedenen Rundreisen liegen üblicherweise zwischen einer und drei Wochen.
Filed under: China Rundreise on August 8th, 2007 | No Comments »
Am 08.08.2008 beginnen die olympischen Sommerspiele in Peking. Der Tag wurde bewusst gewählt, die Zahl Acht ist in China ein besonderes Glücksymbol. Das ist für die Chinesen ein gutes Ohmen.
Peking hatte sich gemeinsam mit neun anderen Städten als Austragungsort für die Spiele beworben und gehörte zusammen mit Toronto und Paris zu den Favoriten. Die Freude der Pekinger war groß, als der Vorsitzende des olympischen Komitees am 13. Juli 2001 die Entscheidung für ihre Stadt verkündete. Sie durchfeierten die ganze Nacht auf den Straßen.
Seitdem laufen die Vorbereitungen in Peking auf Hochtouren. 39 Wettkampfstätten werden neu errichtet. 30 000 Bauleute arbeiten Tag und Nacht, um zu gewährleisten, dass die Projekte rechtzeitig fertiggestellt sind. Im Gegensatz zur letzten Olympiade in Athen liegt man noch gut im Zeitplan und auch der Bauetat wurde noch nicht überschritten. Die Gebäude sollen architektonisch wegweisend sein und durch den Einsatz modernster Materialien beeindrucken. Aber nicht nur in baulicher Hinsicht hat man sich die höchsten Ziele gesetzt.
Die Chinesen wollen, dass die Olympischen Spiele in Peking drei hohe Ansprüche erfüllen. Es sollen grüne Olympische Spiele, high-tech Olympische Spiele und kulturelle Olympische Spiele sein. Deshalb wird der Sauberkeit der Luft in der Metropole Peking besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Neue Buslinien sollen eingerichtet werden und der Verkehr von Privatfahrzeugen, während der Spiele, wird eingeschränkt. Im Norden von Peking finden Aufforstungsmaßnahmen statt. Sogar die Menschenmassen in Pekings Straßen werden schnell noch lernen, sich europäisch zu verhalten. Beispielsweise sollen sie in der U-Bahn nicht so drängeln, wie es sonst in Peking üblich ist, sondern sich in Reihen anstellen.
Diese Spiele stehen unter dem Motto „one world – one dream“. Gleich fünf freundliche Maskottchen, von den Chinesen „die Kinder des Glücks“ genannt, werden die Spiele begleiten.
Filed under: Olympia 2008, Peking on August 7th, 2007 | 1 Comment »
Die Lehre von Feng Shui kommt ursprünglich aus China. Feng Shui soll die Harmonie zwischen dem Menschen und seiner Umwelt herstellen, denn das Leben im Einklang mit der Umwelt bedeutet zugleich Gesundheit, beruflichen Erfolg, persönliches Glück und Wohlbefinden.
Im Mittelpunkt der Feng Shui Lehre stehen die 5 Elemente Erde, Holz, Wasser, Metall und Feuer. Werden diese Elemente in Einklang gebracht, entsteht ein optimaler Energiefluss, dem wir auch täglich in unserer Umwelt begegnen.
Diese Prinzip von der Harmonie wirkt sich auch auf unseren Wohnbereich oder Arbeitsplatz aus. Das fängt zum Beispiel schon mit der Anordnung von Möbeln an. Damit der Energiefluss von Feng Shui ungehindert fließen kann, sollten einige Grundregeln beachtet werden.
Das Aufstellen der Möbel verlangt einiges an Feingefühl. Dafür gibt es eine spezielle Tabelle, die den Raum in verschiedene Bereiche aufteilt. Ecken und scharfe Kanten zum Beispiel stören den Energiefluss und sollten niemals auf seinen Besitzer zeigen. Aber auch beim Arbeiten sollten die Regeln des Feng Shui beachtet werden. Ein Schreibtisch sollte nie so aufgestellt werden, dass sein Besitzer mit dem Rücken zur Tür sitzt. Aber auch winzige Details, wie offene Schubläden, oder Gardinen, die lose herabhängen, können mit wenigen Handgriffen beseitigt werden.
Aber die Lehre von Feng Shui ist sehr komplex. Es gibt mittlerweile auch hierzulande viele Feng Shui Berater, die helfen, den Wohn- oder Arbeitsraum gemäß den Lehren des Feng Shui richtig zu gestalten, damit der Energiefluss ungehindert fließen kann.
Filed under: Feng Shui on Juli 30th, 2007 | No Comments »
Entgegen den weitläufigen Behauptungen ist es nicht sehr schwer Chinesisch zu lernen. Man muss sich lediglich vom europäischen Sprachgefühl freimachen und offen sein für eine Sprache, die logisch strukturiert ist und aus Zeichen statt Buchstaben und wichtigen Betonungen besteht.
In China gibt es sehr viele Dialekte, so dass sich Bewohner verschiedener Gebiete Chinas sprachlich kaum oder nur sehr schwer miteinander verständigen können. Teilweise werden in Landessprache ausgestrahlte Filme im Fernsehen deshalb untertitelt, um sie in der ganzen Volksrepublik verständlich senden zu können. Diese Dialekte eint lediglich die Schrift, die überall gleich ist. 1955 wurde aus diesem Grunde eine Amtssprache, die sich Mandarin “Putonghua” nennt, eingeführt.
Viele tausend chinesische Schriftzeichen, die sich auf den ersten Blick teilweise nur unwesentlich unterscheiden, machen für das europäische Auge diese Schrift kompliziert und unerlernbar. Hier hilft es nur, mit viel Fleiß, Ausdauer und Konsequenz an die Erlernung der wichtigsten Schriftzeichen heranzugehen. In der deutschen Sprache ist es üblich Buchstaben zu einem Worte, dann wiederum zu einem Satz zusammenzusetzen. Dies ist in der chinesischen Sprache und Schrift völlig anders. Ein Zeichen ergibt gleich mindestens ein Wort, für viele Worte gibt es gleich mehrere Schriftzeichen, die dann auch gleichzeitig die differenzierten Eigenschaften dieses Wortes in leicht abgeänderten Schriftzeichen jeweils ausdrücken. Es gilt also nicht Buchstaben, sondern gleich ganze Worte zu erlernen.
Ein weiterer großer Unterschied neben den Zeichen im Vergleich zu Buchstaben zwischen chinesischer und deutschen Sprache ist, dass die Betonung eines Wortes im Chinesischen diesem Wort in verschiedenen Betonungen eine völlig andere Bedeutung ergibt. In der deutschen Sprache ist diese Differenzierung nicht möglich, hier werden die Satzaussagen lediglich durch Satzschlusszeichen unterschieden in Aussage, Frage oder Befehl. Diese vier Töne zu differenzieren und richtig anzuwenden ist die eigentliche Aufgabe für den chinesisch lernenden Europäer, da hierdurch erst der Sinn der gebildeten Sätze entsteht.
Deklinationen und Konjunktionen gibt es im Chinesischen nicht, daher ist die Grammatik leicht zu erlernen.
Filed under: chinesisch lernen on Juli 23rd, 2007 | No Comments »
Das Yin und Yang sind die ältesten Ideen aus der chinesischen Philosophie, die anwendbar sind auf alle Bereiche der Wissenschaft und auch der Kunst. Hierbei wird eine generelle Harmonie zwischen weiblich und männlich, zwischen Ursprung und Wirkung berücksichtigt. Yin und Yang können nicht einzeln auftreten, sondern nur in Kombination miteinander bzw. in Relation zueinander. Yin und Yang stellen die Dynamik der Gegensätze und ihre Abhängigkeit voneinander dar. Durch ihre Gegensätzlichkeit ergänzen und be- und verstärken sie sich gegenseitig. Diese Gegensätzlichkeit allerdings lebt durch ein spielerisches Auf und Ab dieser Gegensätze. Das Yin und das Yang sind nicht direkt wahrnehmbar, sondern zeigen sich nur in ihrer Relation zueinander und der daraus resultierenden ständigen Veränderung. In der chinesischen Philosophie ist das Yang aufsteigend und hell, das Yin absteigend und dunkel. Das Yang stellt den geraden Weg dar, das Yin den gewundenen Weg. Das Yang ist ausgebend, das Yin erhaltend.Diese chinesische Philosophie ist in ihrem Ganzen auch auf das westliche Leben übertragbar, da das eine nicht ohne das andere wirken kann. Im Kleinen wie im Großen funktioniert das gesamte – auch materielle – Universum nur durch Gegensätze. Nach der chinesischen Philosophie ist es für den Menschen sehr wichtig, ständig auf einen Ausgleich zwischen Yin und Yang zu achten, diesen Ausgleich kontinuierlich wieder herzustellen. Dies gilt ebenso für die Gesundheit wie die berufliche und familiäre Harmonie.
Filed under: Philosophie on Juli 22nd, 2007 | No Comments »
Über 20 Millionen Menschen beteiligten sich an der Internet-Abstimmung über die Sieben Weltwunder der Neuzeit. Das Ergebnis der Abstimmung wurde am 7. Juli 2007 in Lissabon bekannt gegeben. Der Bewerber aus Deutschland (Schloss Neuschwanstein) konnte sich nicht gegen die weltweite Konkurrenz durchsetzen. Auf die Liste der sieben neuen Weltwunder schaffte die Chinesische Mauer aus China.
Die Sieben Weltwunder der Neuzeit:
- Die Chinesische Mauer
- Die Christus Statue in Rio de Janeiro
- Die Inka-Ruinen von Machu Picchu in Peru
- Die Ruinen der Maya-Stadt Chichen-Itza in Mexiko
- Das Taj Mahal in Indien
- Die Felsenstadt Petra in Jordanien
- Das Kolosseum in Rom
Mit einer Länge von 6.350 km ist die chinesische Mauer hinsichtlich Volumen und Masse das größte Bauwerk der Welt. Für Chinatouristen ist die chinesische Mauer ein absolutes Muss! Wer einen Blick auf die Mauer werfen möchte, sollte Badaling 70 km nordwestlich von Peking besuchen. Dort befindet sich der bekannteste restaurierte Mauerabschnitt.
Filed under: chinesische Mauer on Juli 21st, 2007 | No Comments »
Es ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und zählt zu den ältesten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte: China – das Land der Mitte.
Für Besucher hat das viertgrößte Land der Erde viel zu bieten. China ist geprägt von einem faszinierenden Miteinander: dreitausendjährige Geschichte dicht neben dem dynamischem Wandel des 21.Jahrhunderts. In Peking ist das deutlich zu spüren. Das Wahrzeichen der Stadt ist die 600 Jahre alte Verbotene Stadt. Ihren Namen erhielt die in der Ming- Dynastie erbaute Anlage, die 500 Jahre lang das Machtzentrum Chinas war, weil sie für das einfache Volk verboten war. Heute ist sie frei zugänglich und der ehemalige Kaiserpalast beherbergt das Palastmuseum. Durch das Tor des Himmlischen Friedens gelangt man vom Kaiserpalast auf den Platz des Himmlischen Friedens, der das Zentrum der Stadt bildet. Dort befindet sich neben dem Mao- Mausoleum auch das Denkmal für die Helden des Volkes.
70km nördlich von Peking befindet sich der nächste Abschnitt der Großen Mauer. Sie ist das Wahrzeichen der Volksrepublik China. Mit einer Gesamtlänge von 6.200km ist die Mauer das einzige Bauwerk, das man vom Mond aus sehen kann. Kaiser Shi Huang Di ließ sie vor 2500 Jahren erbauen. Der selbe Kaiser im Übrigen, der auch für ein anderes Wunder Chinas verantwortlich ist: die Terrakotta – Armee. 7000 überlebensgroße Soldaten, Bogenschützen und Reiter sollten den Kaiser im Leben nach dem Tod beschützen.
Eine gute Möglichkeit, China zu erkunden, sind Kreuzfahrten über den Yangtze. Der 6.400km lange Fluss macht es möglich, während einer Kreuzfahrt viele attraktive Ziele nacheinander anzufahren. Sehenswerter Ausgangspunkt einer Yangtze- Fahrt ist häufig der weltbekannte Victoria- Hafen in der ehemaligen Kolonialstadt Hongkong, das auch ohne eine Kreuzfahrt wegen seiner beeindruckenden Skyline ein faszinierendes Erlebnis ist. Ein besonderes Highlight der Reise ist die Durchquerung der sogenannten drei Schluchten. Auch Shanghai kann über den Yangtze erreicht werden. An der Ostküste Chinas gelegen, ist es die bedeutendste Industriestadt des Landes. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Bund von Shanghai, jenes Panorama aus gläsernen Hochhäusern, das der Stadt den Ruf als wirtschaftliche Boom- Town Chinas einbrachte.
Dies ist nur eine kleine Auswahl aller Attraktionen, die das Land der Mitte zu bieten hat. Besuchen Sie China und überzeugen Sie sich selbst von der Einzigartigkeit des Landes.
Filed under: Peking, Sehenswürdigkeiten, Shanghai on Juli 21st, 2007 | 1 Comment »
Die Volksrepublik China ist das viertgrößte Land der Erde. Zudem ist dieses Land bei einer Bevölkerung von über 1,3 Milliarden Menschen das bevölkerungsreichste auf der Welt.
Über 50 verschiedene Völker leben in China. Davon stellen die Han-Chinesen mit über 90% den größten Anteil.China ist die älteste, noch bestehende Weltkultur. Die dokumentierte Geschichte begann vor ca. 4.000 Jahren. Damals lieferten sich einige, untereinander konkurierende Königreiche Kämpfe um die Vorherrschaft.
Im 3. Jahrhundert vor Christus einte Kaiser Qiun das Reich und bildete so den Grundstein für das Chinesische Kaiserreich.
Danach zerfiel und vereinigte sich das Reich immer wieder und zeitweise stand es sogar unter fremder Herrschaft. Erst ab 1368 kehrte durch die Machtübernahme der Ming-Kaiser wieder Ruhe in. Sie errichteten unter anderem die Chinesische Mauer in der Form, wie sie heute noch bewundert werden kann. Ab dem 16. Jahrhundert gründeten auch europäische Mächte Kolonien auf chinesischem Boden.
1912 wurde die Monarchie abgeschafft und nach jahrzehntelangen Machtkämpfen wurden 1949 schließlich die Kommunisten unter Mao Zedong die siegende Partei. Die Kommunisten errichteten einen autoritären Einparteienstaat, der sich allerdings nach Maos Tod 1976 langsam gen Westen öffnet. Die Reformen, schon zu Maos Zeiten begonnen, bewirkten eine Industrialisierung des Landes. In den 1990er Jahren war der Wandel vom Agrarland bis zur industriellen Weltmacht so weit fortgeschritten, dass man schon damals im Bezug auf China von der “Fabrik der Welt” sprach. Auch militärisch ist die VR China eine Weltmacht.
Eine gute Chance dem Land ein modernes und weltoffenes Image zu geben, werden die olympischen Sommerspiele 2008 in Peking sein.
Filed under: Allgemein on Juli 21st, 2007 | No Comments »