Yin und Yang
Das Yin und Yang sind die ältesten Ideen aus der chinesischen Philosophie, die anwendbar sind auf alle Bereiche der Wissenschaft und auch der Kunst. Hierbei wird eine generelle Harmonie zwischen weiblich und männlich, zwischen Ursprung und Wirkung berücksichtigt. Yin und Yang können nicht einzeln auftreten, sondern nur in Kombination miteinander bzw. in Relation zueinander. Yin und Yang stellen die Dynamik der Gegensätze und ihre Abhängigkeit voneinander dar. Durch ihre Gegensätzlichkeit ergänzen und be- und verstärken sie sich gegenseitig. Diese Gegensätzlichkeit allerdings lebt durch ein spielerisches Auf und Ab dieser Gegensätze. Das Yin und das Yang sind nicht direkt wahrnehmbar, sondern zeigen sich nur in ihrer Relation zueinander und der daraus resultierenden ständigen Veränderung. In der chinesischen Philosophie ist das Yang aufsteigend und hell, das Yin absteigend und dunkel. Das Yang stellt den geraden Weg dar, das Yin den gewundenen Weg. Das Yang ist ausgebend, das Yin erhaltend.Diese chinesische Philosophie ist in ihrem Ganzen auch auf das westliche Leben übertragbar, da das eine nicht ohne das andere wirken kann. Im Kleinen wie im Großen funktioniert das gesamte - auch materielle - Universum nur durch Gegensätze. Nach der chinesischen Philosophie ist es für den Menschen sehr wichtig, ständig auf einen Ausgleich zwischen Yin und Yang zu achten, diesen Ausgleich kontinuierlich wieder herzustellen. Dies gilt ebenso für die Gesundheit wie die berufliche und familiäre Harmonie.
Filed under: Philosophie on Juli 22nd, 2007
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